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Diesen Artikel zu lesen wird dich nicht weiter bringen – oder doch?

Vorweg: Dies wird ein Blogartikel der etwas anderen Art. 

 

Ein Dozent von uns pflegte einst zu sagen: „Autofahren lernt man auch nicht vom AutoBild lesen!“

Und was soll ich sagen, er hat recht! Autofahren lernt man durch – naaa was? Genau, Autofahren selbst! Durch Übung, durch Feedback, durch Fehler, durch Erfahrungen, durch Erfolgserlebnisse während des Lernprozesses.

 

Stellt euch vor, ihr guckt zwei Stunden auf dem Sofa liegend Mobility Videos. Werdet ihr davon beweglicher werden? Nein, definitiv nicht! Beweglicher werdet ihr dadurch, dass ihr vom Sofa aufsteht und die Mobility Übungen macht.

Natürlich ging es in unserem Sportpsychologie-Studium nicht um’s Auto fahren. Denn der Kontext, in dem der Satz fiel, war folgender: „Mentale Techniken lernt man nicht dadurch, dass man von Ihnen liest oder hört – Autofahren lernt man auch nicht vom AutoBild lesen!“ und das ist der springende Punkt, den ich euch hier mitgeben will.

 

Du bist auf diesem Blog unterwegs, du interessierst dich für das Thema mentale Leistungsfähigkeit und du siehst den Benefit davon. Doch hier einfach nur zu lesen, unseren Podcast zu hören und dann beim Training alles so zu machen wie immer, wird dich nicht weiter bringen. Du bist hier, du willst etwas lernen – also wende Dinge an und probier dich aus!

 

Bevor du weiter liest, beantworte für dich die folgenden zwei Fragen:

  1. Wie wichtig ist die mentale Komponente in deinem Training und/oder im Wettkampf?
  2. Wie viel Prozent deiner Trainingszeit verwendest du, um mental besser zu werden?

 

Ich war sehr überrascht, als wir vor einigen Wochen auf Instagram über die Wichtigkeit und die Anwendung von mentalen Inhalten in Training und Wettkampf diskutiert haben: Fast jede Person hat gesagt, dass mentale Leistungsfähigkeit 80-90% der Leistung in Training und Wettkampf ausmacht. Und dann wurde es spannend: Fast niemand setzt sich im Training gezielt mit mentalen Techniken auseinander, um diese Leistungsfähigkeit auch zu fördern. Fast niemand! 

Wie war nochmal deine Antwort auf diese beiden Fragen?

 

Jetzt stellt euch mal einen Marathonläufer in einem Interview vor:

„Was würden Sie sagen ist die wichtigste Komponente in ihrem Training und im Wettkampf?“
„Die Ausdauer ist wirklich entscheidend!“
„Und wie viel Zeit Ihres Trainings investieren Sie gezielt in die Entwicklung Ihrer Ausdauer?“
„Fast gar keine.“

Macht keinen Sinn oder?

 

Viele von euch haben gesagt, sie wissen nicht, wie sie das so richtig angehen sollen, mit dem Training der mentalen Leistungsfähigkeit.

Was macht ihr denn in der CrossFit Box, wenn ihr beim Snatch nicht weiter kommt? Yep, ihr fragt eure Trainer: Was kann ich besser oder anders machen? Was fällt dir an meiner Technik auf? Welche Übungen kann ich noch machen?

Also: Wenn du selbst das Wissen nicht hast, dann arbeite mit Leuten zusammen, die sich auskennen!

 

Zugegeben, im Bereich Mentaltraining ist es schwierig, an fundiertes Wissen zu kommen. Überall gibt es Mentaltrainer und -Coaches, die eigentlich gar keine fundierte Ausbildung haben und Halbwissen verbreiten (btw: Viele wissen nicht, dass die Begriffe Mentaltrainer und -Coach nicht geschützt sind – im Prinzip kann sich jeder so nennen, ohne auch nur irgendwelche Kenntnisse zu haben. Sportpsychologie dagegen setzt ein Studium voraus – aber das wäre ein anderes Thema).

 

Nunja, wir sind hier, um das zu ändern. Und ihr auch. 

 

Wir haben uns entschieden, dieses Jahr ein wenig mehr in die Praxis zu gehen und haben eine Reihe von Workshops geplant. Damit ihr die Möglichkeit habt, an euch zu arbeiten und fundiertes Wissen mitzunehmen. Angefangen mit dem Mindset WOD bei CrossFit Wolfsburg (auch offen für Nicht-Wolfsburger), bei dem ihr – wie in einem regulären WOD auch – eine mentale Technik erlernt und diese dann im Met-Con anwendet.

Zusätzlich freue ich mich riesig über die gemeinsame Workshop-Kooperation mit Jessica Dannheimer, der derzeit besten CrossFitterin Deutschlands und ihrem Coach Marco Petrik unter dem Motto “Maximize your performance – das Beste rausholen aus Training, Wettkampf und Recovery”. Die beiden arbeiten bei CrossFit eo

CrossFit Workshop für deine Leistungsfähigkeit

in München sehr viel auch auf mentaler Ebene und ich bin überzeugt davon, dass es nicht von ungefähr kommt, dass die Zwei sich so konsistent an der deutschen Spitze behaupten können. Du willst besser werden – also lerne von den besten. 

Hier gibt’s Infos und Tickets zum Workshop am 03.02.19 in München

Hier gibt’s Infos und Tickets zum Workshop am 17.02.19 bei CrossFit Wolfsburg

Allein schon in den nächsten zwei Monaten gibt es also eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie ihr praktisch dazu lernen könnt!

Also: Runter vom Sofa – rein in die Praxis. Diesen Artikel zu lesen wird dich nicht weiter bringen. Die Erkenntnis, Dinge anwenden zu müssen und dies dann auch zu tun, schon.

 

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2 Antworten

  1. Gabi Pitschmann sagt:

    Ich freu mich schon riesig auf den Kurs und denke es wird mich ordentlich nach vorn bringen

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